Hier ist der Wurm drin …
Schon früh im Jahr 2025 kam das Team des Umweltamts Offenbach auf uns bezüglich der Produktion für die Weihnachtskarte 2025 zu.
Die Karte sollte das Thema »Boden« aufgreifen, weshalb wir spontan den Einsatz des Papiers »Gmund Mother Earth Soil« der Papiermanufaktur Gmund am Tegernsee vorschlugen. Ein Papier, das durch den Einsatz von Stroh-Fasern eine tolle haptische Oberfläche hat und dazu, frisch aufgeschnitten, noch nach Heu und Gras duftet.
Das Team des Umweltamts war sofort Feuer und Flamme für das Papier, so dass wir nun an die weiteren Extras der Weihnachtskarte gehen konnten.
Der Text sollte natürlich wieder von unseren Bleilettern gesetzt und gedruckt werden. Da unsere Druckfarben lasierend sind, und weisse Farbe auf dunklem Papier halt kein deckendes Weiss ergibt, entschieden wir uns für den Einsatz von Silber als Druckfarbe. Nach einem Test wussten wir dann auch, dass als Schrift nur eine halbfette, etwas stabilere Schrift in Frage kommt, weshalb wir uns für die Helvetica halbfett entschieden haben. Die leichte Helvetica hätte in zu starker Konkurrenz zu den mitunter hellen Heufasern im Papier gestanden und das Lesen des Textes unnötig erschwert.
Das Umweltamt hatte nach der erfolgreichen Weihnachtskarte des Jahres 2024 noch einen weiteren Wunsch, auch diese Karte sollte ein interaktives Element enthalten.
Und auch hierzu hatte das bestens vorbereitete Team schon eine tolle Idee: ein Lesezeichen in Form eines Regenwurms … der ganz weihnachtlich eine Weihnachtsmann-Mütze trägt! Der Wurm wurde vom Team des Umweltamts gezeichnet, von uns digitalisiert und davon Klischees für den Druck erstellt.
Da der Wurm 3/0-farbig gedruckt werden sollte (Rot (für die Mütze), Würmchen-Rosa und Schwarz für die Konturen), entscheiden wir uns für das Papier »Gmund Mother Earth Grain«. Und für den Apfel, in den der Wurm dann passend zum Slogan der Karte »Weihnachten satt« beißen sollte, kam das Papier »Gmund Mother Earth Apricot« zum Einsatz.
Nachdem der Wurm fertig gedruckt war, wurden er wie auch der Apfel mittels Laserstanze aus dem Papier herausgeschnitten, ebenso der Schlitz durch den der Wurm durch die Vorderseite der Karte gesteckt wurde.
Zum Schluss wurden die bedruckten Karten noch von Hand gerillt und gefalzt, der Apfel aufgeklebt und der Weihnachtswurm durch das Wurmloch in der Karte gesteckt, so dass er endlich herzhaft in den tollen roten Apfel beissen konnte.
Wie wir vom Team des Umweltamts und auch einigen Empfängern der Weihnachtskarte erfahren konnten, war auch diese Weihnachtskarte wieder ein voller Erfolg und wird lange in guter Erinnerung bleiben.
Wir möchten uns nochmal beim Team des Umweltamts Offenbach für das in uns gesetzte Vertrauen und die tolle Zusammenarbeit bedanken, es hat wieder einmal riesig Spaß gemacht und Ideen für die diesjährige Weihnachtskarte haben wir auch schon.
Und hier die fertige Karte:
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