Ja, das ist möglich, aber nicht wirtschaftlich. Unsere Rüstzeiten und damit verbundenen Grundkosten sind so hoch, dass sich ein einzelner Druck nicht lohnt. Daher starten wir üblicherweise bei ca. 70 Exemplaren. Falls es wirklich eine Kleinstauflage sein soll/muss, erstellen wir gerne ein individuelles Angebot.

Nein, wir können weder bunte Fotos drucken noch produzieren wir Massenware. Wir bieten schöne Drucksachen auf hochwertigem Papier an denen die Menschen möglichst lange ihre Freude haben. Für Flyer empfehlen wir eine normale (Offset-)Druckerei.

Wir drucken noch so, wie es vor fast 570 Jahren von Johannes Gutenberg erfunden wurde: mit alten Blei- und/oder Holzlettern auf mechanischen Druckpressen, die zum Teil 100 Jahre alt sind.

Natürlich können wir auch am Computer erstellte Grafiken drucken. Dafür müssen wir von den digitalen Daten Druckformen erstellen, was mit etwas Extrakosten verbunden ist. Das geht manchmal auch gar nicht anders, wenn wir z.B. Logos oder spezielle Grafiken / Layouts drucken. Aber der Bleisatz macht uns definitiv mehr Spaß!

Das kommt ganz darauf an :-)

Mit Bleilettern machen wir Letterpress im „Boston-Style“ definitiv nicht. Zum einen würde es unsere Bleilettern zerstören, da Blei zwar ein schweres aber doch recht weiches Material ist. Zum anderen sind unsere Pressen nicht für den hohen Druck konzipiert, den man für den gewünschten Prägeeffekt benötigt.

Beim Druck von digitalen Daten mittels Photopolymer-/Messing- oder Magnesium-Klischees auf weichem Baumwoll-Papier ist das technisch eingeschränkt möglich.

Prinzipiell geht das, da wir von digitalen Daten ein sogenanntes „Photopolymer-Klischee“ – also eine Druckform aus hartem Kunststoff – erstellen lassen können.
Das geht am besten mit einer Strichzeichnung (einfarbig, keine Graustufen).

Die technischen Voraussetzungen besprechen wir gerne im Detail.

Theoretisch so viele Farben wie man will … aaaaaber:

  • wir können in der Regel nur eine Farbe am Tag drucken, da unsere Farben sehr langsam trocknen
  • für jede Farbe müssen wir eine neue Druckform bauen und somit die Presse neu einrichten, das benötigt Zeit und die kostet eben auch Geld, ergo: mehr Farben = mehr Kosten

Am liebsten drucken wir Farben, die vom Pantone-System definiert worden sind.

Da in dem Pantonefächer jedoch sehr viele unterschiedliche Farben zu finden sind, und unsere Druckfarben eine Mindestabnahmemenge von 1 kg haben, mischen wir die Farben selbst nach der jeweiligen Pantone-Formel an.

Dabei kann es immer zu geringen Abweichungen zum Pantonefächer kommen.

Wir drucken am liebsten auf Naturpapier.

Das ist ein Papier ohne besondere Oberflächenbehandlung, wie man es z.B. von Flyern (glänzend) kennt.

Bei den Naturpapieren haben wir eine günstige „Hausmarke“, die z.B. bei allen Workshops als Papier genommen wird. Wenn aber ein besonderes Papier gewünscht wird, besorgen wir das selbstverständlich gerne, die Kosten dafür legen wir dann auf den Druckauftrag um.

Bei einem Farbschnitt handelt es sich um eine zusätzliche Druckveredelung.

Hier werden die Schnittkanten der Drucksache mit einer ausgewählten Farbe eingefärbt.
Das kann die Farbe des Textes sein oder z.B. eine Signalfarbe oder auch Gold oder Silber.

Solch eine eingefärbte Schnittkante ist gerade bei dickeren Papieren immer noch ein besonderer Hingucker.

Den Farbschnitt fertigen wir selbst vor Ort an und können auch hier fast alle Pantone-Farben anbieten. Sogar Farbverläufe sind möglich, kosten aber auch ein wenig mehr als ein einfacher Farbschnitt.

Heissfolienprägungen bieten wir auch an, jedoch sind wir da auf eine Motivgröße von 5 x 8 cm limitiert.